Setting macht einen Unterschied
Das COSMO im Zentrum Dresdens inspiriert zum Experimentieren und Co-Kreieren. Einmal mehr wurde hier im Workshop die Bedeutung von Raum und Rahmen sichtbar, als ich mit dem Team des Sachgebiets Media Relations (Pressestelle, Social-Media-Team und Translation Office) der TU Dresden an Aspekten ihrer gemeinsamen Zukunft arbeiten durfte.
Naturgemäß sind Pressestellen oft mehr als andere Teams den wechselvollen und rasanten Entwicklungen der Medien-Kommunikation ausgesetzt. Und das erst recht als Spiegel so komplexer und vielfältiger Organisationen wie einer international ausgerichteten Exzellenz-Universität.
Als Transmissionsriemen zwischen den anspruchsvollen Erwartungen der Stakeholder zu fungieren, ist nicht nur spannend, sondern oft auch anstrengend. Es erfordert extreme Flexibilität und Veränderungsbereitschaft und damit auch Kraft. Diese Kraft kann aus Verbundenheit und Vertrauen entstehen.
Deshalb ist es teamdynamisch so essenziell, dem Gemeinsamen und Verbindenden, wie auch dem Nutzen von Unterschieden und den vielfältigen Geschichten eine Bühne zu geben. Im täglichen Hamsterrad fehlt oft der Abstand, mit Ruhe auf das zu schauen, was gemeinsam geleistet wurde. Doch Zukunftsgestaltung braucht ebenso Rückzug vom Alltagsgeschäft wie auch Begegnung auf Augenhöhe.
Was in den letzten 10 Jahren an Veränderungen zu bewältigen war, wird sichtbar, wenn eine würdigende Rückschau Raum und Zeit erhält. Für später hinzugekommene Teammitglieder wird dann plötzlich transparent, was zuvor vielleicht nur als nebulöses Fragment einer Erzählung umhergeisterte. Erst der entlastende Blick zurück ermöglicht einen hoffnungsvollen Ausblick nach vorn.
Und so öffneten sich Perspektiven auf das, was an neuen Erkenntnissen mitgenommen werden soll und in den nächsten Monaten erweitert werden darf.
Vielen Dank für den gemeinsamen Tag an das Team des Sachgebiets Media Relations der Technische Universität Dresden!
