
„Hast du ein Problem und willst es nicht haben, hast du schon 2.“
In Veränderungen ist das Auftreten innerer Widerstände normal und Teil jedes Coaching-Prozesses.
🚨Dir gefällt nicht, was jemand tut und sagt?
🚨Dir gefällt nicht das Feedback, das du erhalten hast?
🚨Du ärgerst dich über das, was jemand dir geschrieben hat?
🚨Dir gefällt nicht, was um dich herum passiert?
🚨Dir gefällt nicht, wie sich jemand verhält?
… und es lässt dich nicht los – die Gedanken kreisen immer wieder darum, ohne dass du aus der Gedankenspirale aussteigen kannst?
Kennst du das „Wasch mich, aber mach´ mich nicht nass“ Phänomen? Du möchtest, dass Dinge sich ändern, doch dein Blick ist verstellt zu deinem Beitrag und deinem Einfluss, denn du wahrnehmen kannst, um eine positive Änderung herbeizuführen?
Widerstände sind …
🎈ein wichtiger Player, um in einem Ziel voranzukommen
🎈ein Wegweiser zu deinen Bedürfnissen und einem neuen gewünschten Zustand, den du erreichen möchtest
🎈Ausdruck deiner inneren Anteile, die ein Wörtchen mitreden wollen bei Entscheidungen
🎈das Tor zu deiner inneren Weisheit
🎈Vorboten für Wachstum und Reifung
Statt dagegen anzukämpfen, dich abzuwenden oder in die Abwertung anderer Menschen oder äußerer Umstände zu gehen, kannst du sie für dich nutzen, um sogenannte „Probleme“ zu lösen, innere Klarheit zu finden und wirksam zu handeln. Du kannst dich dann fragen: ist meine Handlung konstruktiv und hilfreich, um meine Interessen zu vertreten und eine positiv wirksame Veränderung herbeizuführen? Denke ich dabei nur an mich oder auch an das „Wir“? Oder schade ich anderen durch mein Wirken, meine Rede und mein Handeln? Vielleicht grabe ich mir durch meinen Widerstand sogar das Loch, in dem ich feststecke noch tiefer, weil ich die Auswirkungen meines Handelns nicht zu Ende gedacht habe?
Je mehr wir gegen etwas ankämpfen, desto größer wird der eigene und der Gegen-Widerstand. Ich habe einen Lieblingssatz, der mich immer wieder daran erinnert, dass mein innerer Widerstand den Weg zu innerem Frieden und Klarheit ebnet. Die „Psychologie heute“ (Ausgabe Sept. 2023) titelte einst:
„Hast du ein Problem und willst es nicht haben, hast du schon 2.“
Beende deine Schattenkämpfe, indem du dir deine Widerstände anschaust und die Wutenergie positiv für dich nutzt. Folge der Spur deines Widerstandes und Untersuche ihn wohlwollend dir selbst und anderen gegenüber.
🧭Welches verletzte Bedürfnis steht hinter meinem Widerstand?
🧭Was kann ich tun, um zu bekommen, was ich mir wünsche?
🧭Bin ich bereit, den Preis dafür zu bezahlen?
🧭Wo liegt mein Einflussbereich, den ich nutzen kann?
🧭Und wo gibt es Grenzen, die ich akzeptieren muss und will, weil ich mich sinnlos an ihnen abkämpfe, ohne wirklich etwas verändern zu können?
Dies ist kein Aufruf zu Gleichmut und Ignoranz. Ganz im Gegenteil: nutze deine Energie, um Positives zu bewirken und zu verändern, das du anders haben willst. Denke die Veränderung zu Ende:
🚏Wen und welche Werte unterstütze ich damit?
🚏Erzeugt mein Handeln die Umgebung und die Welt in der ich leben möchte?
🚏Möchte ich im Konflikt mit mir und anderen leben oder Frieden, Freiheit und die Achtung meines Andersseins erfahren?
Sei du die Veränderung, die du bewirken möchtest.
Was möchtest du verändern? Und wie kann ich dich dabei unterstützen?